Betonskulptur am Wasser

In Verlängerung des Tilla-Durieux-Parks soll auf der ehemaligen Trasse des Hauptbahnviadukts die neue Fuß- und Radgwegbrücke über den Landwehrkanal die Verbindung zum neuen Park  am Gleisdreieck herstellen. Die Brücke nimmt die historische Lage des Hauptbahnviadukts der Potsdamer Bahn auf, deren ehemalige Auflager beidseitig des Kanals durch die Rampen- und Treppenanlage der Brücke nachgezeichnet werden. 

Die hohen Mauern entlang des Kanals verhindern den direkten Zugang zum Kanal. Diese Barriere wird mit dem neuen Brückenbauwerk beseitigt und so den Berlinern ein direkter Zugang zum Kanal ermöglicht. Neben den Rampen wird der Weg entlang der Uferzonen an die Wasserkante herangeführt und zu Aufenthaltsbereichen aufgeweitet, die durch die Rampen von den uferbegleitenden Strassen schützend getrennt sind. 

Dem im Grundriss angelegten Entwurfsgedanken einer klaren und einfachen Struktur folgt das statische System mit seinen filigranen und schlanken Stahlbetonplatten, die in den Rampenbauwerken eingespannt sind.

Wettbewerb 4. Preis
2006

Fuß- und Radwegbrücke über den Landwehrkanal Berlin